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Mein Anliegen mit dieser Homepage

 

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Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat die Frage, worin er die wesentliche gesell-schaftspolitische Aufgabe auf mitlere und länger Sicht sähe, sinngemäß geantwortet: Was immer die Koalitionäre da in Berlin zustandebringen oder nicht - eines darf dabei nicht herauskommen: Das Auszehren des Sozialstaates als Idee und als politische Realität. Mir spricht aus dieser Antwort gleichermaßen Sorge und eindringliche Mahnung.

Wir können nicht mehr tatenlos zusehen, wie neoliberales Gedankengut und Klientelorientierung sich zielstrebig daran machen, die angeblichen „Heilungskräfte“ der entregulierten Marktwirtschaft Schritt für Schritt an die Stelle der Solidarge-meinschaft zu setzen. Denn unsere Kinder und Enkel könnten uns bereits in nicht zu ferner Zukunft mit dem Vorwurf konftontieren: "Obwohl ihr wusstet oder hättet wissen können, habt ihr geschwiegen und Schweigen ist so gut wie Zustimmung." Ich will nicht mehr schweigend zustimmen.

Eine Analyse meiner Möglichkeiten, mich als gut Endsechziger einzumischen, hat mich dazu gebracht, der Gewalt des Wortes zu vertrauen und mich in Form von Zwischenrufen aus gegebenem Anlass einzumischen - gleichgültig ob ich nun ein Wortgewaltiger bin oder nicht. Es möge helfen!

Rostock, im Herbst 2009

Rolf Birkholz

 

      

 

 

 

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